„Augen immer auf die Straße, junge Dame!“

Das schrieb mir meine Tochter zurück, als ich ihr dieses Auto-Selfie von einer Raststation schickte, auf dem Weg nach Bayern.
Sie dachte eigentlich, dass ich mit dem Zug verreist sei, dabei saß ich am Steuer meines Autos, glücklich und zufrieden.
Das klingt vielleicht nicht außergewöhnlich für dich, aber für mich war es das lange Zeit.
Denn es gab eine Phase, in der Autofahren für mich unvorstellbar war.
Und genau darum geht es heute: Wie das, was sich einmal unmöglich anfühlte, plötzlich selbstverständlich wurde.
Autofahren und ich ~ wir waren lange Zeit keine Freunde. Obwohl ich seit über 37 Jahren meinen Führerschein habe, gab es eine Phase in meinem Leben, in der ich nicht mehr fahren
konnte.
Panikattacken und eine tiefe Krise sind keine gute Kombination, um im Straßenverkehr sicher unterwegs zu sein.
Doch meine Seele ist schlau und vorausdenkend. Manchmal schickt sie Hinweise, die erst später Sinn ergeben.
So stand ich eines Tages vor einem cremefarbenen Auto mit schwarzem Dach. Wunderschön. Mein Herz wusste sofort: „Das ist meins.“
Nicht einmal mein Verstand konnte dagegen argumentieren und ich kaufte mir mit 52 Jahren mein erstes eigenes Auto.
Doch mein Mut reichte erst mal nur für Mini-Schritte. Zur Arbeit fahren. Zum Einkaufen. Immer dieselben Strecken.
Erst nach einigen Monate traute ich mich, meinen Radius zu erweitern und alleine einen Ausflug mit dem Auto an einen weiter entfernten See zu machen. Das hat
sich wie eine Meisterleistung angefühlt.
Und dann kam der nächste große Schritt:
Im Frühjahr 2023 zog ich um und mein neuer Wohnsitz lag 120 Kilometer von meinem damaligen Wohnort entfernt.
Das bedeutete:
Autobahn.
Schnelles Fahren.
Überholen.
Der Supergau für mich. 😳
Also bat ich eine Freundin, ob sie zur Wohnungsbesichtigung mitfahren würde, weil ich mich mit ihr an der Seite sicher fühlte.
Und dann war es soweit: Ich fuhr auf die Autobahn, gab Gas, schaltete in den 5. Gang ..… und nichts passierte.
Oder doch ~ ich fuhr einfach. Ganz normal.
„Huch, das macht sogar Spaß.“
Heute fahre ich mehrere hundert Kilometer am Stück, über Landesgrenzen hinweg, weil ich es kann.
Letztes Jahr sogar in Portugal mit einem Mietauto, das wäre früher undenkbar gewesen.


Und du?
Gibt es etwas, das sich für dich gerade noch unmöglich anfühlt? Oder einen Punkt, über den du nicht hinwegkommst, obwohl du schon so viel ausprobiert hast?
Wo könntest du einen ersten kleinen Schritt machen und deinen Radius erweitern? Nicht perfekt, nicht riesig, aber machbar?
Der größte Mut ist oft nicht der große Sprung, sondern das erste, langsame Herantasten.
Ich begleite dich gerne dabei und vielleicht ist eines meiner drei Transformationspakete genau das richtige für dich:
- „Bewusst Ich“
- „Immer mehr Ich“ oder
- „Ich ganz Ich“
In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch finden wir gemeinsam heraus, welches dieser drei Schätze dich am besten unterstützen kann.
Herzlichst,
Andrea